Öl-Lexikon

- MOTORÖL -

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KANN MAN MOTORÖL MISCHEN?


Es gibt unter den Motorenölen viele unterschiedliche Produkte der verschiedensten Hersteller. Daher ist die Frage ob sich diese Öle mischen lassen durchaus berechtigt. Wie bei allen Anwendungen in denen Schmierstoffe eingesetzt werden, sollten die vorgegebenen Leistungsmerkmale der einzelnen Fahrzeughersteller beachtet werden. Sobald das Öl die geforderten Leistungsmerkmale erfüllt oder übertrifft und für das gleiche Motor Konzept entwickelt wurde, können Sie die Öle miteinander mischen, egal ob es sich um synthetische oder mineralische Motorenöle handelt.

Da Motoröl sehr starken Belastungen und Chemischen Einwirkungen im Motor ausgesetzt ist, muss das Öl regelmäßig gewechselt werden. Daher empfiehlt es sich das gesamte Öl zu wechseln um den Service Aufwand nicht unnötig zu erhöhen.

 


WAS SIND TYPISCHE MOTORÖLE?


In fast allen PKW Fahrzeugen kommen so genannte Mehrbereichsöle zum Einsatz. Früher wurden Einbereichsöle verwendet die bei Temperaturschwankungen, wie z.B. von Sommer zu Winter schnell an Ihre Grenzen stießen. Die Moderen PKW Öle dagegen kommen mit diesen wechselnden Bedingungen bestens zurecht, da sie diese Temperaturschwankungen dank verschiedenster Additive ausgleichen und so ganzjährig die gleichen Schmiereigenschaften abrufen können. 

Mehrbereichsöle erkennen Sie unter anderem an der SAE-Klassifikation wie z.B. SAE 5W30 oder 5W40. Die erste Zahl gibt das Fließverhalten bei Tiefsttemperatur an. Die zweite Zahl bei höheren Temperaturen. Desto höher diese Viskosität ist, desto tragfähiger ist das Öl. In üblichen PKWs kommen aktuell Motoröle wie ein 5W30 oder 5W40 zum Einsatz. Modernen Fahrzeuge, die besonders auf Kraftstoffersparnis angelegt sind, verwenden immer häufiger ein 0w20 oder ein 5w20 

Bitte beachten Sie bei der Auswahl Ihres Motoröls immer die Angaben des Herstellers da dieser die genauen Anforderungen an das Öl am besten kennt und so unnötige Schäden vermieden werden können.


WIE LANGE IST MOTORÖL HALTBAR?


Das lässt sich pauschal nur schwierig beantworten, da verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Unter anderem hängt die Haltbarkeit der Motoröle von der Lagerung und der Additivierung der Öle zusammen. Grundsätzlich geben einige Hersteller die Haltbarkeit ihrer Öle mit durchschnittlich 3-5 Jahren an. 

Dabei sollte allerdings auf eine trocken und saubere Umgebung zwischen 5C° und 28C° bei konstanter Temperatur geachtet werden. Wenn der Kanister oder die Dose bereits einmal geöffnet wurde, kann durch Temperaturunterschiede Luft ein oder aus dringen und damit auch Staubteilchen die zur Qualitätsmiderung im Öl führen.

Ein weitere Faktor, bei der Haltbarkeit von Motorenöl, sind die dem Öl beigefügten Additive. Diese Zusätze verbessern unter anderem die Kaltstarteigenschaften oder auch den Verschleißschutz. Allerdings können diese Additive, die auch Teile von Kupfer und Eisen enthalten, in Verbindung mit Wasser, mit der Zeit den Oxidationsprozess in gang setzten und so den Qualitätsverlust weiter erhöhen.


WARUM MUSS MOTORÖL GEWECHSELT WERDEN?


Öl hat in einem Motor verschiedene Aufgaben. Die Hauptaufgabe ist der Schutz des Motors durch einen permanenten Schmierfilm, der unter den verschiedensten Temperaturbedingungen durchgängig seine schmierenden Eigenschaften behält. 

Durch die Allgemeine Öl-Alterung und dem Abbau der Additive, die z.B. die Kaltstarteigenschaften oder die Viskosität verbessern, verliert das Motoröl mit der Zeit seine Qualität. Da Motoröl zusätzlich reinigende Aufgaben in einem Motor übernimmt führt dies natürlich dazu, dass nach einer gewissen Zeit die Verschmutzung des Motorenöls durch Verbrennungsrückstände, Ruß, Staub oder Wasser so hoch ist, dass ein permanenter Schmierfilm nicht aufrecht gehalten werden kann.


WELCHES ÖL BRAUCHEN FAHRZEUGE MIT PARTIKELFILTER?


Fahrzeuge mit Partikelfilter benötigen ein so genantes Low-SAPS oder Low-Ash Motoröl. Ansonsten können die Asche Anteile im Öl den Partikelfilter verstopfen, was unter anderem die Leistung vom Motor beeinträchtig und den Schadstoff Ausstoß erhöht. Asche arme Motoröle für Fahrzeuge mit Partikelfilter finden Sie unter der ACEA Spezifikation C1 bis C5 oder unter den entsprechenden Hersteller Freigaben. Bei BMW ist das die Longlife-04, bei Mercedes die MB 229.31 oder MB 229.51 und bei Volkswagen die VW 507.00.

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- GETRIEBEÖL -

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WOZU BRAUCHT MEIN GETRIEBE ÖL?


Wie jedes andere Schmieröl hat auch Getriebeöl als Hauptaufgabe den Schutz der miteinander in Kontakt tretenden Bauteile in einer Maschine. Das schließt das Ableiten der Reibungswärme, den Schutz vor Metalabrieb und den Korrosionsschutz in einem Getriebe ein. Da sich das Getriebeöl zwischen die verzahnten Ringe legt, ist es besonderem Druck ausgesetzt und muss deswegen einen permanenten Schmierfilm erzeugen der die ineinandergreifenden Zahnräder schütz. Mit dem optimalen Schutz der Zahnräder lässt sich der Kraftstoffverbrauch reduzieren und die Kraftübertragung steigern, wodurch die Leistungsfähigkeit erhöht wird.


NACH WELCHER ZEIT MUSS GETRIEBEÖL GEWECHSELT WERDEN?


Fast alle Auto Hersteller bieten bei den neueren Fahrzeuge eine so genannte Lebensdauerfüllung von Getriebeöl an, damit Sie als Käufer das Getriebeöl nie wechseln müssen. Allerdings wird die Lebensdauer eines Fahrzeugs mit ca. 6 bis 8 Jahren festgelegt. Zudem kann, je nach Beanspruchung, das Getriebeöl seine schmierenden und schützenden Eigenschaften verlieren, weshalb ein Getriebeöl wechseln erforderlich wird.


WOHER WEIß ICH OB GETRIEBEÖL GEWECHSELT WERDEN MUSS?


Wenn Sie Probleme bei der Kraftübertragung erkennen, wie z.B. eine erhöhte Motordrehzahl oder erhöhten Benzinverbrauch kann dies auf eine geringe Öl Qualität oder zu wenig Öl im Getriebe hindeuten. Dies kann verschiedene Gründe haben. Angefangen von älteren oder poröse Leitungen in ihrem Auto wodurch Getriebeöl verloren wird, oder durch die natürliche Alterung von Öl. Ein anderer Hinweiß auf einen nötigen Getriebeöl wechseln könnte eine erhöhte Getriebetemperatur sein aber auch wenn das Fahrzeug auf die Schaltvorgänge verzögert reagiert.


WIE FINDE ICH DAS PASSENDE GETRIEBEÖL?


Bei dem Umfangreichen Angebot an Getriebeöle sollten Sie sich bei der Auswahl an der exakten Spezifikation von Ihrem Fahrzeug orientieren. 

Hier ein paar Tipps die Ihnen bei der Entscheidung unter den verschwenden Getriebeöle helfen sollen. 

Automatik Getriebeöle, auch ATF genannt, werden nach den Klassifizierungen Dexron II, Dexron III und Dexron VI unterteilt. Zusätzlich gibt, es speziell für Automatikgetriebeöle, Herstellerfreigabenummern wie z.B. MB 236.6, MB 236.14 oder VW G 052 182. Hin und wieder werden auch Freigaben von den Getriebehersteller angegeben. Bei ZF z.B. ZF TE-ML 03D oder ZF TE-ML-04D. In unserem Shop können Sie nach diesen Spezifikationen bequem filtern um so ein Überblick über die in Frage kommenden Getriebeöle zu erhalten. 

Für Fahrzeuge mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG) wurde speziell das Addinol ATF DCT entwickelt, das den Anforderungen von Audi, VW, BMW, Skoda und vielen weiteren PKW Hersteller erfüllt. 

Im Bereich Nutzfahrzeuge benötigen Sie für Achsantriebe mit Sperrdifferential ein sogenanntes LS (Limited Slip) Getriebeöl. Getriebe Hersteller wie ZF geben zudem eine Freigabenummer, wie z.B. ZF TE-ML 05C oder ZF TE-ML 16B an, an der Sie sich bei Ihrer Auswahl richten sollten. Eine weiter Orientierungshilfen sind die API Kennungen GL3, GL4 oder GL5, und die SAE Klassen wie 75W-80 oder 85W-90, nachdem jedes Getriebeöl eingestuft wird. Diese finden Sie in der Betriebsanleitung von jedem Fahrzeug, egal ob Auto oder Motorrad.